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"Sophiatown - the spirit of the freedom lives in us"

'Sophiatown', wurde 2014 im Rahmen der Berliner Festspiele dem Bundesjugendwettbewerb für Tanz unter die 12 besten Produktionen gewählt. 'Sophiatown' kann gerade durch seine Machart ein junges und theaterunwilliges Publikum begeistern.
Ein Stück, das sich auf faszinierende Weise die Bühne zum Spielort 'erklimmt' oder sich auch jeden anderen öffentlichen Raum, mit allen dort vorhandenen Hindernissen überwindend, diesen zu seinem ganz eigenen 'Spielraum' umfunktioniert. So können die Tricker und Freerunner mit speziellen Performances an allen öffentlichen 'Unorten' jeden ungewöhnlichen Ort inszenieren. Daher können wir mit den Darstellern im Vorfeld und auf ganz besondere Weise, für die eigentliche Bühnenperformance werben.
(…) Der Titel nimmt Bezug auf den einst multikulturell geprägten Johannesburger Stadtteil Sophiatown, der bis in die 1950er Jahre hinein als Zentrum der Musik- und Tanzszene Südafrikas galt und dann vom Apartheid-Regime zerstört und zu einem Wohngebiet für Weiße umgebaut wurde. Es ist der Geist der Freiheit und des kulturellen Miteinanders, den die Parkour-Gruppe TOS zusammen mit drei afrikanischen Gasttänzern hier beschwört. Grenzen zu überwinden und das Eigene im Fremden zu erkennen sind zentrale Themen der vom Ensemble gemeinsam erarbeiteten Choreografie. (…)
Das Ergebnis gestaltet sich höchst anmutig, aber man kann sich vorstellen, welche enorme Kraft und Körperbeherrschung dahintersteckt. Eine beeindruckende Vorstellung.    MZ-MÜNSTER, von Helmut Jasny

 
(…) Eins fällt sofort auf: Dynamik – Speed – Kraft. Zwölf Jungs aus aller Herren Länder tanzen die Welt in ihrer ganzen Breite und ihrer ganzen Höhe. Die Welt, so wie sie ist. Aber auch: So wie sie die Welt gerne hätten. (...) Zusammen brechen sie durch alle Ebenen. Das ist das auffällig Besondere an ihnen, die Erfahrungslust: Barrieren sind keine Hindernisse, sondern kitzeln die Lust heraus. (...) in „Sophiatown“ betören immer wieder diese kleinen Augenblicke – fast melancholische Momente, ... Diese Lust eben, Grenzen zu überspringen. Jenseits aller imposanten Artistik jedoch steckt auch viel Erlebtes, das vom Dramaturgen Joachim Goldschmidt feinfühlig eingebaut wird. Blicke in die Vergangenheit, … (...) Es wird deutlich: Wenn man alles verliert, bleibt man allein zurück. Man selbst, die eigene Kraft, die eigene Lust und die Bewegung der Erinnerungen in einem. So bleibt es hier nie im Sentimentalen stehen, sondern geht eben damit um. Man wird mitgerissen von der Leidenschaft, in jedem Augenblick spürt man: „Sophiatown – the spirit of the freedom lives in us”. Tanztreffen der Jugend / 2014 – Berliner FestspieleAndreas Simon für die Jury zur Auswahl

 

"Hemjo"

Der Rap und das Akkordeon werden bei dieser musikalischen Exkursion zwischen der deutschen und z.B. der afrikanischen Musikwelt eine gewichtige Rolle einnehmen. Zusammen mit dem Musiker und Komponisten und den Street-Art-Kid's , geht er auf eine musikalische Suche in die vergangenen Jahrzehnte der unterschiedlichen Musikwelten. „Hejmo“ ist jedoch mehr als nur ein konzertantes, musikalisches und darstellerisches Cross-Over-Projekt. Es werden auch behutsam tänzerische Elemente des HipHop in die konzertante, darstellerische Form einfügt. So erhält die Produktion auch eine nonverbale Mitteilungsebene und kann auf alle darstellerischen Mittel zurückgreifen, um die Geschichte von 'Heimat' zu erzählen. Die musikalische Besetzung ist nicht typisch. Angedacht ist eine Besetzung mit einem Akkordeonisten und dem Beatboxen der Künstler, die zusammen für eine ‘ungewöhnliche’ Klangforum sorgen werden. 
Als Probe- u. Aufführungsorte dient das Kreativhaus und dem PG Haus in Münster, der Schuhfabrik in Ahlen. Die Premiere ist für August/September 2015 geplant. Das Projekt wird mit Mittel des Bundes im Rahmen von "Kultur macht stark" gefördert

 

"'Schluss mit süss'"

Eine Produktion, die mit einer aussergewöhnlichen Besetzung arbeitet: So bilden vier Cellistinnen und vier urban-street-art-Tänzerinnen ein Ensemble von Melodie und Klang, sowie Leidenschaft und Dynamik. So trifft Klassik auf Voguing – Tradition auf Innovation: Ein Brückenschlag zwischen klassischer Musik und einer jungen impulsiven Tanzform.
try out 5.9.15 im Rahmen von Schauraum in der Titanic-Halle / Hawerkamp. Eine Kooperation mit dem Hawerkamp e.V und den Bochumer Philharmonikern und gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein Westfalen.

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